Was für ein sensationelles Wochenende für Timo Eder! Beim DTB-Pokal in Stuttgart (19.–22. März) trafen Turnerinnen und Turner aus 24 Nationen in sieben spannenden Wettbewerben aufeinander – und mittendrin: MTV-Turner Timo Eder, der gleich in drei Challenges antrat und einmal mehr seine absolute Weltklasse zeigte.

Schon am Donnerstag legten die Männer in der Team Challenge los und erkämpften sich unter 16 Nationen einen starken 5. Platz. Am Pauschenpferd musste Timo zwar einen Abgang verkraften, doch an allen anderen Geräten überzeugte er mit tollen Leistungen. Besonders glänzend: sein Auftritt am Boden, der ihm verdient den Einzug ins Finale sicherte.
Der Freitag war zwar wettkampffrei – aber alles andere als ruhig! Am Abend durfte Timo als „Sportler des Jahres“ der Stadt Ludwigsburg seine Auszeichnung entgegennehmen – und das bereits zum dritten Mal. Was für eine großartige Anerkennung!

Am Samstag wurde es dann wieder richtig spannend: Beim Mixed Cup trat Deutschland gegen Australien, Kanada und die Schweiz an. Nach einer etwas wackeligen Vorrunde zog das deutsche Team ins Finale gegen die Schweiz ein, denn auch die anderen Teams mussten einige Fehler hinnehmen. Beide Mannschaften zeigten dann einen nahezu perfekten Wettkampf – Spannung pur bis zum Schluss! Mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur drei Zehnteln sicherte sich Team Germany den Sieg. Timo, der als einziger deutscher Turner an allen Geräten im Einsatz war, durfte sich über seine nächste Goldmedaille freuen.

Doch damit nicht genug: Am Sonntag setzte Timo seinem Mammutwochenende die Krone auf. Im Bodenfinale, als Zweitplatzierter der Qualifikation gestartet, zeigte er eine herausragende neue Übung und wurde mit starken 13,800 Punkten belohnt. Damit setzte er sich an die Spitze – und weil der letzte Konkurrent aus den USA patzte, war Timo der verdiente Sieger. Gold Nummer zwei!

Nach diesem rundum erfolgreichen und beeindruckenden Wochenende wünschen wir Timo nun eine erholsame Auszeit. Seinen Kurzurlaub hat er sich mehr als verdient!

 

Bild von Tom Weller.